Im heiligen Hain der Göttin

Aktuelle Jahreszeit:

Jahreskreiszyklus:

Oktober bis November

Mit Samhain beginnt das keltische Neujahr. Wir begegnen der dunklen Göttin als Initiatrix, welche den magischen Zaubertrank von Tod und Wiedergeburt braut, in ihren magischen Kessel werfen wir alles, was uns nicht länger dient.

Dezember

Als Mutternacht bezeichnen wir die längste Nacht des Jahres, aus dessen dunklen Schoß das neue Lichtkind geboren wird. Somit ist dies die heiligste Nacht des Jahres. 

Januar bis Februar

Zu Imbolc feiern wir den Aspekt der jungen Göttin, welche die Natur sanft aus ihren Winterschlaf holt. Die ersten Frühlingsboten ringen mit dem Winter und auch wir machen uns Gedanken über die zukünftigen Samen, welche wir neu pflanzen wollen.

März bis April

Mit der Frühlingstagundnachtgleiche um den 21. März herum, haben wir eine perfekte Balance zwischen Licht und Dunkelheit. Von nun an werden die Tage länger und wir feiern die Frühlingsgöttin Ostara und das Erwachen des Frühlings.

Mai

An Beltane geht es um die heilige Hochzeit von Gott und Göttin, Mann und Frau, Yin und Yang. Dieses Fest steht ganz im Zeichen der Sinnlichkeit und heiligen Sexualität. Wir feiern den Aspekt der roten Göttin und ihres Liebhabers des gehörnten Gottes.

Juni

Zur Sommersonnenwende feiern wir den längsten Tag des Jahres. Das Lichtkind, welches in der dunkelsten Nacht geboren wurde, hat nun die volle Sonnenkraft entfaltet. Es ist ein Fest der Expansion, der Freude und des höchsten Potentials.

Juli bis August

Das Lichtkind hat das volle Korn zum Reifen gebracht. Nun muss dieses in einem alchimistischen Prozess geerntet werden, indem es sein Leben durch den scharfen Schnitt der Sichel hingibt um sich so zu Brot zu transformieren. Wir feiern die Göttin als heilige Schnitterin und Kräuterfrau.

September / Oktober

Wir feiern den schwangeren Leib der Erdmutter und danken ihr für ihre Fülle und Fruchtbarkeit. Dies ist auch die Zeit der Herbsttagundnachtgleiche, wir legen Vorräte an und bereiten uns auf den langen dunklen Winter vor. 

Online Ritualplatz:

Hier findest du Inspirationen, wie du kleine Jahreskreisfest Rituale gestalten kannst um dich so and die Zyklen der Natur anzubinden: 

Dein eigenes Ritual:

Durch ein Ritual machen wir die wirkenden Energien sichtbar. Somit können wir uns besser an die energetische Zeitqualität anbinden. Möchtest du dir deine eigenen Rituale oder Zeremonien gestalten? Dann findest du hier eine kleine Anleitung mit zahlreichen Ideen.

Die Elemente und ihre Verwendung im Ritual:

Die Elemente spielen in jeder Naturspiritualität eine große Rolle. Gerade wenn wir einen heiligen Raum eröffnen, beziehen wir uns je nach Thema, auf unterschiedliche Aspekte. Deshalb möchte ich hier einige Assoziationen auflisten, mit welchen du in deinen Ritualen und Zeremonien arbeiten kannst.

Die Umgebung als erweiterter Teil des Rituals

Sobald in einem Ritual der heilige Raum eröffnet wurde, welcher als energetischer Container dient, ist alles was von nun an passiert Teil des Rituals! Damit beziehen wir sozusagen unsere Umgebung mit ein, welche dem Ritual eine weitere Bedeutungsebene hinzufügt, die durchaus sehr gewichtig sein kann. Hierzu möchte ich ein kleines Beispiel aus der eignen Praxis nennen.

Natur Tagebuch:

Ist dir schon einmal aufgefallen, wann du die ersten Schneeglöckchen siehst, oder merkst, dass die Blätter im Herbst sich langsam verfärben? Ein bewusstes wahrnehmen der Zyklen ist der erste Schritt zur Entschleunigung und um die Aufmerksamkeit auf die Natur zu richten. Stöbere durch mein Online-Tagebuch und finde Inspirationen!