Das Jahreskreisfest Imbolc – Zeit des Erwachens

Das Jahreskreisfest Imbolc – Zeit des Erwachens

Das keltische Jahreskreisfest Imbolc markiert den Übergang zwischen Winter und Frühling. Februar ist ein Reinigungsmonat, wo es darum geht, das Alte entgültig loszulassen. Die neuen Lebenskräfte erwachen unter der noch schlummernden Erde. Die Frühlingsgöttin, welche in Irland als Brighid bekannt ist, wandelt über die Erde um diese sanft aus ihrem Winterschlaf zu erwecken. Nach Monaten der Härte und der Entbehrung markiert diese Schwellenzeit den Übergang zu neuer Leichtigkeit, Hoffnung und Lebendigkeit. 

Wenn du dir selbst eine kleine Imbolc Zeremonie gestalten möchtest, dann kannst du mit folgenden Aspekten und Themen arbeiten:

Göttinnenaspekt: Junge Frühlingsgöttin oder Brighid (u.a. Brig, Brigit, Bride) ist eine irische Göttin, welche die Bringerin des neuen Lichtes ist. Die Wintersonnenwende am 21.12 markiert den Zeitpunkt von wo an das Licht stetig zunimmt. Doch die folgenden Nächte und Wochen werden oft als ewig lang, dunkel und düster empfunden. Beobachte selbst einmal, ab welchem Zeitpunkt du das Gefühl hast, dass die Tage spürbar heller werden? Dies ist oftmals die Schwellenzeit zwischen Winter und Frühling, die Zeit um das keltische Jahreskreisfest Imbolc. 

Heilungsthemen: Innere Kind Heilung, sich nach Zeiten der Entbehrung wieder dem Leben öffnen, neues Vertrauen, Verhärtungen lösen um wieder in den Fluß des Lebens zu kommen.

Naturaspekt: Kampf zwischen Winter und Frühling, das Sprießen des neuen Lebens. In vielen einheimischen Bräuchen, sieht man diesen Aspekt des Ringens um die Vorherrschaft über die Natur. Sowie das Bedürfniss der Menschen die neugeborene Kraft des Frühlings dadurch zu unterstützen, indem man wortwörtlich den “Winter austreibt”. 

Themen: Reinigung und Loslassen des Alten, Neubeginn, neue Hoffnung und Leichtigkeit, neue Samen pflanzen (Intentionen für die kommende Zeit setzen), Übergangszeit.

Geführte Meditation: Wenn du möchtest führe ich dich in dieser folgenden kleinen Meditation gemeinsam über die Schwelle von Alt und Neu:

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