Was ist Wunschdenken?

Was ist Wunschdenken?

Kennt ihr die Szene aus dem Film Harry Potter, wo Harry einen geheimen Spiegel, den Mirror of Erised, entdeckt, welcher ihm seine tiefsten und verborgensten Sehnsüchte widerspiegelt? Diesen Spiegel gibt es wirklich und er ist nichts anderes als die Astralebene.

Die Astralebene ist die Ebene welche wie eine Leinwand fungiert. Gleich eines Medienprojektors senden wir unsere Sehnsüchte und Anhaftungen in Form von starken Emotionen aus, diese landen dann auf der Astralebene und nehmen die Form von starken Bildern an, welche sozusagen unseren Wunschvorstellungen entsprechen. 

Über der Astralebene befindet sich die spirituelle Ebene, die Ebene des göttlichen Willens. Unsere wahren Herzenswünsche sind immer im Einklang mit dem höheren göttlichen Willen, was mit dem Gesetz der Anziehung, sowie dem hermetischen Gesetz “Wie oben so unten” zu tun hat. Unsere Herzensenergie ist unsere höchste Frequenz und sie ist deshalb ein Spiegel der göttlichen Frequenz.

Unser Ego jedoch verfängt sich oftmals in starken Anhaftungen. Das sind die berühmten Illusionen, welche irgendwann platzen werden, da sie nicht im Einklang mit dem höheren Willen sind, sondern von uns selbst erschaffen werden, durch die Macht unseres Unterbewusstseins.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit um sich nicht in Illusionen zu verfangen und das ist die Anhaftungen loszulassen. Denn je mehr ich von Sehnsüchten getrieben bin, desto stärker besteht die Gefahr, dass man nur einer schillernden Seifenblase nachläuft.

Gerade bei Ritualen und im Gebet ist es deshalb ganz wichtig, nicht nach einem bestimmten Resultat zu bitten, z.B. dass ein ganz bestimmter Mensch der oder die Zukünftige werden soll, sondern es allgemein formuliert und eher darum bittet, dass sich die große Liebe manifestieren soll.

Somit stellt man sicher, dass die Manifestation aus einer höheren Ebene kommt und nicht aus unserem Ego, welches durch die verborgenen Sehnsüchte in unserem Unterbewusstseins regiert wird und Anhaftungen produziert, welche zum scheitern verurteilt sind, wenn sie nicht im Einklang mit den höheren Ebenen schwingen.

Woher merke ich nun, dass ich einer Illusion nachrenne?

  1. Es wird dir immer wieder aus “den Händen gleiten”, egal wie sehr du dich darum bemühst, denn Illusionen sind nicht real und somit ist es Teil ihrer inheränten Natur dass sie “ungreifbar” bleiben.
  2. Eine Auf- und Ab Dynamik kann ein Zeichen dafür sein, dass deine Pläne nicht auf einer soliden Basis stehen. Denn wenn das Fundament stimmt, werden sich die Dinge entweder sehr schnell oder langsam und stetig entwickeln.
  3. Die berühmten “Tower Momente”, welche im Tarot durch den Turm gekennzeichnet sind, werden immer wieder alles zum einstürzen bringen. Dadurch bist du ständig beschäftigt, die Scherben aufzuklauben. Dies ist Teil der Auf- und Ab Dynamik, welche ein großer Energieräuber ist und immer wieder deine Träume sabotieren wird, so dass nie ein solides Fundament erreicht werden wird, weil du immer wieder von vorne anfängst.

Was ist die Lösung?

Das Einzige was uns in solchen Situationen helfen kann ist eine komplette Hingabe, indem man sich von allen Anhaftungen und Erwartunen löst und somit das Resultat in die Hände des Göttlichen gibt. 

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